Nachdem ich am 10.6. meine Theorieprüfung mit 98,37% bestanden habe, kam gestern das Ergebnis meines ersten Praktikumberichtes:

Liebe Anita, dies ist der erste Bericht, dem ich uneingeschränkt die volle Punktzahl gegeben habe. Du hast sehr anschaulich, aber ohne Schwafelei, die Situationen beschrieben und Ideen gehabt. Auch deine persönlichen Eindrücke hast du sehr schön vermittelt. Ich werde den Bericht und das Ergebnis an das ATN-Sekretariat weiterleiten....

 

Ich freu mich!!!

am 10.6. 2016 habe ich meine Theorieprüfung zum Assistenzhundetrainer abgelegt.

Aus den etwa 800 Seiten waren 50 Fragen zu beantworten. Nun heißt es einige Tage hoffen, bis die Prüfung korrigiert und das Ergebnis bekannt gegeben ist.

Damit es nicht langweilig wird, geht es Mittwoch mit dem zweiten Praktikum los.
Ich wiederhole mich, aber: Es bleibt spannend…

Mittlerweile ist nicht nur das zweite Seminar erfolgreich beendet, sondern  mein erstes Praktikum ist bereits absolviert.

Um ein besseres Verständnis für Menschen mit Beeinträchtigungen zu bekommen, ging es im ersten Praktikum darum Menschen in ihrer jeweiligen Situation zu begleiten. Es war ein Praktikum, völlig losgelöst vom Thema Hund und ich kann euch sagen es war spannend und sehr aufschlussreich für mich:

Ich hatte mich entschlossen eine sehbeeinträchtigte Person zu begleiten. dieses Praktikum hat mir „die Augen geöffnet“ wo und wie es überall zu „Behinderungen“ der Menschen kommt. Mittlerweile fallen mir viele Dinge, die ich vorher nicht wahrgenommen habe auf.

Spannend war auch der Besuch beim Stammtisch der Sehbeeinträchtigten, an dem ich teilnehmen durfte. Es war eine sehr lustige und unternehmungslustige Runde in der ich mich herzlich aufgenommen gefühlt habe.
Vielen Dank dafür!

Jetzt steht als nächstes die Theorieprüfung vor der Tür…

Lernen in Glandorf

Von Donnerstag bis Sonntag habe ich erstmalig meine Mitstreiter*innen kennengelernt.

Neben mir waren noch elf andere Personen auf dem Seminar, mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen: Menschen, die mit beeinträchtigten Personen zusammen leben, Menschen, die noch keinen direkten oder näheren Kontakt mit beeinträchtigten Menschen hatten und Personen, die beruflich mit beeinträchtigten Menschen arbeiten. Eine sehr bunte Mischung also…

 

Die Vielfalt der Teilnehmer, wie auch der gute „Betreuungsschlüssel“ der Dozenten, die Themenvielfalt und der unbedingte Wille gemeinsam neues zu schaffen und möglichst viel dazu zu lernen schaffte eine tolle Lernatmosphäre.

Zu einem waren die  verschiedenen Beeinträchtigungen Thema, genauer, ging es aber sogar darum, welche Kompetenzen wir benötigen und dass unsere Hundetrainerfähigkeiten allein nicht ausreichen werden unsere zukünftigen Kunden glückliche und erfolgreiche TEAMS werden zu lassen.

Vor dem Seminar hatte ich gedanklich einige Beeinträchtigungen als mögliches Betätigungsfeld ausgeschlossen, die ich nun, mit den neuen Informationen des Seminars, anders bewerte und im Gegenzug habe ich nun andere Beeinträchtigungen ausgeschlossen, die ich vorher in die engere Wahl gefasst hatte…

Insgesamt war es ein sehr spannendes und aufschlussreiches Seminar mit vielen neuen Erkenntnissen, die vermutlich noch einige Zeit in mir weiter arbeiten werden. So überlege ich derzeit intensiv auf welche Beeinträchtigungen ich mich spezialisieren will:

  • Wo liegen meine Kernkompetenzen?
  • Was will ich?
  • Was kann ich leisten?

Es bleibt sozusagen spannend…

Nachdem die Unterlagen der ATN nun vollständig bei mir eingetroffen sind und die ersten (zwei) Skripte bereits bearbeitet und korrigiert zurück geliefert wurden, möchte ich euch meine Bewertungen zu den Skripten nicht vorenthalten.

  1.  Was ist ein Assistenzhund? Relevanz tierischer Assistenz → 100%
  2. Antrozoologie und ihre Relevanz für Assistenzhunde → 97.73 %
  3. Teilhabe durch Inklusion → 100%
  4. Erfahrungen mit Assistenzhunden für Menschen mit motorischer Beeinträchtigung oder Autismus und Erkenntnisse zur Ausbildungskonzeptionierungn → 98.44 %

Vom 25.2. 2016 bis 28.2.2016 geht es dann nach Glandorf
zum AHT (Assistenzhundetrainer-)Block 1 – Signalhunde, Führhunde, Pädagogik

ich bin gespannt

Danach geht es weiter mit den weiteren Skripten und dem zweiten AHT Block 2 im Mai 2016…

  1. Erfahrungen mit Assistenzhunden für Menschen mit Diabetes oder Epilepsie und Erkenntnisse zur Ausbildungskonzeptionierung
  2. Erfahrungen mit Blindenführhund und Erkenntnisse zur Ausbildungskonzeptionierung
  3. Konzeption eines inklusiven Ausbildungsprojekts zum Mensch – Assistenzhund – Team
  4. Basiswissen Pädagogik für Assistenzteamtrainer
  5. Assistenzaufgaben trainieren
  6. Assistenzhunde spielend fördern und gesund erhalten

 

hier entsteht die neue Webseite für die Assistenzhundeausbildung im Sauerland! Diese Webseite wird in unregelmäßigen Abständen erneuert und erweitert: Es lohnt sich also wieder einmal vorbei zu sehen!
Ich freue mich über Ihren Besuch hier, aber auch über eine persönliche Kontaktaufnahme unter:
02905-710 90 31

Seit 2016 bilde ich mich zur Assistenzhundetrainerin bei der ATN AG weiter. Meinen bisherigen Werdegang finden Sie hier: ThinkingDog.de.
Klar ist, dass ich momentan noch ganz am Anfang stehe. Nichts desto trotz bin ich motiviert und besitze neben meinem Fachwissen im Hundetraining und einem Studium der Bildungswissenschaft, persönliche Erfahrungen mit einem Leben mit Einschränkungen im familiären Umfeld …
Ich vertraue darauf, dass mir meine Weiterbildungen im kommunikativen und persönlichkeitsentwickelnden Bereich die Fähigkeiten geben werden eine zielführende Kommunikation und vertrauensvolle Basis zu schaffen, ohne die keine erfolgreiche Ausbildung erfolgen kann…